E-Bike Test 2014 – Aktuelle Elektrofahrräder und Testsieger

Das E-Bike oder auch Pedelec, erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit unter vielen Fahrradfahrern. Hersteller wie Kalkhoff, KTM, Prophete oder Victoria bieten moderne und günstige Elektrofahrräder mit leistungsstarken Akkus für maximalen Fahrspaß. Da sich die Akku-Technologie rasant entwickelt und stetig neue E-Bikes auf den Markt kommen, wird es zunehmend schwieriger das richtige E-Fahrrad zu finden. Helfen kann zu diesem Zweck unser E-Bike Test 2014.

Unsere E-Bike Preis-Leistungs-Testsieger – TOP 3:

Prophete E-Bike Alu-Falt

Preis: EUR 849,86

3.3 von 5 Sternen (3 Kundenbewertungen)

zum Angebot
  • platzsparendes und leicht transportfähiges Pedelec
  • Reifengröße: 20 Zoll
  • max. Reichweite ca. 40 km
  • TRIO Lithium-Ionen-Akku 24 Volt
Ruhrwerk Damen E-Bike

  • formschönes und mordernes Elektrofahrrad für Damen
  • Reifengröße: 28 Zoll
  • max. Reichweite ca. 45 bis 70 km
  • Akku abnehmbar; Ladedauer: 5 h
Stratos E-Mountainbike

  • modernes Alu-Mountainbike mit E-Motor
  • Reifengröße: 29 Zoll
  • max. Reichweite ca. 60 km
  • Akku abnehmbar; Ladedauer: 4 h

weitere Bestseller und günstige E-Bikes/Pedelecs
www.fahrrad-xxl.de
Inhaltsverzeichnis von www.ebike-test.org:

Pedelecs und weitere Arten von E-Bikes

Das Neueste, was der Fahrradmarkt zu bieten hat, sind die sogenannten E-Bikes. Diese gibt es in allen erdenklichen Arten. Jedoch unterscheiden sich die Motorarten voneinander. Rein führerscheinrechtlich gibt es folgende Unterschiede:

Pedelec

Das Pedelec (steht für Pedal Electric Cycle) ist ein Fahrrad, das dank seines Motors eine Fahrleistung von bis zu 25 km/h erreichen kann. Die Leistung des Motors liegt bei 250 Watt. Der Motor läuft allerdings nur dann, wenn die Pedale gleichzeitig getreten werden. Man muss für dieses E-Bike nicht im Besitz eines Führerscheins sein, auch eine Helm- oder Versicherungspflicht besteht nicht. Hiermit darf man sogar auf dem Fahrradweg fahren, es wird also wie ein herkömmliches Fahrrad behandelt.

S-Pedelecs

Eine weitere Unterart der E-Bikes ist das schnelle Pedelec (S-Pedelec). Hier kann mithilfe des Motors, der aber auch nur bei gleichzeitigem Treten anläuft, eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h erreicht werden. Allerdings ist es hier verpflichtend, ein Mofakennzeichen zu führen und das Gefährt zu versichern. Auch ein Führerschein ist notwendig. Eine Helmpflicht besteht aber auch hier nicht. Fahrradwege dürfen beschränkt genutzt werden: nur dann, wenn sie auch für Mofas freigegeben sind.

E-Roller/E-Mofa

Die Motoren der E-Roller und E-Mofas funktionieren auch ohne Treten. Sie verfügen über einen Gasgriff. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h besteht keine Helmpflicht, aber ein Mofakennzeichen, ein Mofaführerschein und eine Versicherung sind notwendig. Fährt es schneller (bis 45 km/h) gehört es zu der Gattung der Kleinkrafträder und obliegt einer Helmpflicht und einem Führerschein Klasse M. Aber auch hier dürfen Fahrradwege genutzt werden, die für Mofas freigegeben sind.

E-Scooter

Die schnellste Art der E-Bikes sind E-Scooter. Dies sind Elektrofahrzeuge, die ganz ohne Tretantrieb auskommen. Es gibt keine Pedale, die Geschwindigkeit erreicht man durch den Gasgriff. Hier ist alles nötig: vom Helm über die Versicherung bis hin zum Führerschein. Der E-Scooter muss TÜV-geprüft und in der EU zugelassen sein.

Führende E-Bike Hersteller

Zu den führenden Herstellern von E-Bikes zählen die folgenden:

Kalkhoff
Das deutsche Traditionsunternehmen wurde vor rund 90 Jahren in Cloppenburg gegründet und besteht dort noch immer. Zwischendurch musste die Firma Insolvenz anmelden, wurde aber von der Derby Cycle Werke GmbH aufgekauft und agiert noch heute unter dessen Regie.
Die von Kalkhoff produzierten E-Bikes schneiden in Testberichten durchweg sehr gut ab. Auch die Kundenzufriedenheit spricht für Kalkhoff.

KTM
Starke Konkurrenz kommt aus Österreich. Das dort ansässige Unternehmen KTM baut seine E-Bikes von Hand zusammen und setzt auf modernste Technologien und umweltfreundliche Fertigungen. So steht KTM für höchste Qualität, was sich auch in vielen Testberichten widerspiegelt. KTM verfügt darüber hinaus über ein besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis und bietet E-Bikes in allen Segmenten an. Ihre Elektroantriebe werden entweder von Panasonic oder Bosch zugeliefert.

Prophete
Ein weiterer Hersteller von hochwertigen E-Bikes ist Prophete. Das Unternehmen besteht seit über 100 Jahren. Große Weiterentwicklung konnte Prophete mit der Zeit im Bereich Technik verzeichnen, daher gehören ihre E-Bikes der Spitzenklasse an. Diese Entwicklung hat Prophete auch der Tatsache zu verdanken, dass sie nur mit qualitativ hochwertig produzierenden Fremdfirmen zusammenarbeitet. Dazu gehört im Motorenbereich auch Samsung. Prophete gehört somit zum europäischen Marktführer im Bereich E-Bikes.

Victoria
Ein breites Angebot angesagter E-Bikes bietet Victoria. Auch dieses Unternehmen hat Tradition. Es besteht seit 125 Jahren und hat sich nunmehr auf E-Bikes spezialisiert. Und das nicht ohne Erfolg: Victorias Kunden schwören auf diese Hochleistungs-Bikes. In Testberichten und auch bei Kundenbefragungen schnitt keines schlechter als mit dem Urteil „gut“ ab.

Kauftipps – darauf ist zu achten

Wer sich für den Kauf eines E-Bikes entscheidet, der sollte sich ausgiebig Zeit für eine Probefahrt nehmen, auf der auch zwischendurch der Motor ausgeschaltet wird. So kann man testen, ob sich das Fahrrad auch ohne Antrieb gut fahren lässt. Das Gewicht eines E-Bikes sollte möglichst gering sein, und der Akku sollte mit der aktuellsten Li-Ionen-Technik ausgestattet sein. Auch die Amperestundenzahl ist hier wichtig: je höher, je besser.

Zudem unterscheiden sich E-Bikes in ihren Sensoren. Es gibt Drehsensoren mit und ohne Kraftsensoren. Erstere sind eindeutig besser, da sie über eine höhere Reichweite verfügen und ein besseres Fahrgefühl versprechen. Bei günstigeren E-Bikes wird meistens nur ein Drehsensor verbaut, das heißt, man spart zwar in der Anschaffung, allerdings relativiert sich diese Ersparnis schnell, da man den Akku öfter laden muss.

Natürlich spielt bei der Wahl des richtigen Bikes auch der Einsatz- und Abstellort eine wichtige Rolle. So sollte der Akku herausnehmbar sein, um ihn immer und überall laden zu können. Außerdem sollte der Akku, wenn möglich, nicht verbaut sein. Steht das E-Bike beispielsweise an einem Ort, wo die Temperaturen auf unter Null Grad Celsius sinken können, schwächt dies die Leistung des Akkus, so das Ergebnis zahlreicher Tests.
Zudem fällt die Möglichkeit des Ausbauens in der Regel weg, sollte dieser im Rahmen eingearbeitet sein. Diese Bikes sind also nur für die Menschen geeignet, die an ihrem Abstellort grundsätzlich auf eine Steckdose zurückgreifen können und optimale Temperaturen garantieren können.
Darüber hinaus sollte der Akku gut vor Diebstahl geschützt sein.

Kauftipps kompakt – darauf ist zu achten:

  • geringes Gewicht
  • ansprechender Fahr- und Sitzkomfort
  • leistungsstarker Motor
  • herausnehmbarer Li-Ionen-Akku mit aktueller Technik, hoher Amperestundenzahl und hoher Reichweite

Was kostet eine gutes E-Bike?

E-Bikes gibt es in verschiedensten Preissegmenten. Besonders Baumärkte und Discounter locken in diesem Bereich mit Dumpingpreisen. Doch Experten raten von billigen Angeboten ab! Jeder Interessierte sollte sich im Fachhandel ausgiebig beraten lassen. Zwar sind dort die Kosten höher, dies ist aber gerechtfertigt. Denn gerade im Bereich E-Bikes sollte man auf Qualität setzen!

Bei Markenrädern ist die Akkuleistung in der Regel höher, die Reichweite länger und der Fahrkomfort und der damit verbundene Spaß wesentlicher. Umstände, die nicht zu verachten sind. Discounter vertreiben oftmals E-Bikes mit veralteten Akkus, gehen diese kaputt, ist es mitunter schwierig bis unmöglich, Ersatz zu bekommen. Auch im Bereich Haltbarkeit haben sich die günstigen Bikes bislang keinen guten Namen gemacht. Die Akkus halten oftmals nur 2 bis 3 Jahre, und die Praxis hat bewiesen, dass bei Billig-Bikes ungleich öfter der Rahmen bricht, als bei Markenrädern. Solche günstigen Discount-Räder bekommt man bereits ab 400 €, spart dort aber vermutlich am falschen Ende. Im hohen Preissegment kann man auch schon mal bis zu 7000 € für ein E-Bike der Luxusklasse ausgeben. Es lässt sich aber sagen, dass man bereits für 2000 bis 3000 € ein hochwertiges und langlebiges E-Bike erwerben kann.

Die besten Modelle und Testsieger 2012 bis 2014

Auch eine Vielzahl von Tests belegen, dass E-Bikes qualitativ hochwertig und auf jeden Fall eine Anschaffung wert sind.

Kalkhoff Impulse XXL i8R 8G Nexus (Modell 2013)

Preis:

(0 Bewertungen)

Das Pedelec aus dem Hause Kalkhoff kommt in seiner neuesten Modellreihe mit einem verstärkten Alu-Rahmen und einem leistungsstarken Impulse Antriebssystem daher. Der langlebige Lithium-Ionen Akku mit 17 Ah kann einfach abmontiert und über die mitgelieferte Ladestation an jeder normalen Haussteckdose aufgeladen werden. Im Zusammenspiel mit dem kräftigen 36 V Elektromotor ermöglicht das Kalkhoff Impulse XXL i8R laut Hersteller ausgiebige Fahrradtouren von bis zu 180 km unter idealen Voraussetzungen. Das verlässliche Elektrofahrrad verfügt zudem über eine 8-Gang Shimano Schaltung.

Das Kalkhoff E-Bike konnte im Test 2013 der Zeitschrift „ElektroRad“ sehr gute Bewertungen einfahren. Positiv hervorgehoben wurde u.a. die Bremsanlage, der starke Motor und die Akkukapazität. Für das Heft „aktiv Radfahren“ gilt das Impulse XXL i8R mit seiner „beeindruckenden Gesamtharmonie“ sogar als „Kauftipp!“ im Test!

Kettler Obra RT – Shimano Nexus Inter 8 (Modell 2012)

Preis:

(0 Bewertungen)

Als komfortables und sehr gutes Pedelec gilt auch das Kettler Obra RT. Das attraktive City Damen E-Bike glänzt mit einem leichten Alu-Rahmen und einem ergiebigen 13,2 Ah Lithium-Ionen Akku. Der starke 36 V Panasonic Motor garantiert zudem ausreichend Leistung in unterschiedlichsten Geländesituationen. Mit der verstellbaren Suntour CR 8V Federgabel und einer Shimano Nexus 8-Gang Nabenschaltung mit Rücktritt bekommt jeder Radfahrer ein komfortables E-Bike geliefert. Laut „Stiftung Warentest“ beträgt die durchschnittliche Reichweite circa. 60 Kilometer.

Die Zeitschrift „ElektroRad“ bescheinigt dem Kettler Obra RT „tadellose Fahreigenschaften“ im Test und urteilt mit Note „sehr gut“ (1,5). Im Magazin „Trekkingbike“ geht das E-Bike sogar als Testsieger vom Feld. Positiv fiel im Test der Sitzkomfort sowie der starke Motor und die 8-Gang Schaltung auf. Auch der ADAC konnte dem Obra RT ein gutes Testergebnis bescheinigen, im Punkt Sicherheit / Haltbarkeit sogar sehr gut.

Bulls Green Mover Lavida Plus – Shimano Deore XT (Modell 2013)

Preis:

3.0 von 5 Sternen (2 Bewertungen)

Das hochwertige Trekking E-Bike Bulls Lavida Plus stellt in seiner neuesten Ausführung ein Elektrofahrrad in tollem Design und mit Top-Ausstattung dar. Dank des 17 Ah Lithium-Ionen Akkus zeigt es auch auf langen Radtouren von bis zu 150 km seine volle Leistung. Abhängig natürlich von der Fahrweise, Belastung und dem Gelände, so der Hersteller. Ist der Akku dennoch einmal leer, kann er binnen 3,5 Std. wieder voll aufgeladen werden. Die Suntour NCX-D-Lite Federgabel und die 30-Gang Shimano Deore XT Schaltung erfüllen zudem höchste Ansprüche und Komfort.

Auch im Test des „e-BikeMAGAZIN“ wurde das Bulls Green Mover Lavida Plus in höchsten Tönen gelobt und als „KAUFTIPP“ ausgezeichnet, nicht zuletzt wegen des Top-Akkus. Ebenso titelt das Heft „ElektroRad“ mit „Kauftipp“ und bescheinigt dem Pedelec einen „super Motor, klasse Fahrleistungen“ und „überragende Qualitäten“ im Test.

Corratec eShape – Shimano 105 (Modell 2012)

Preis:

(0 Bewertungen)

Das Corratec eShape ist das ideale Elektro-Mountainbike für sportliche Fahrer, die gerne im urbanen Gelände unterwegs sind. Mit dem leichten Alu-Trekkingrahmen und einem Gesamtgewicht von nur 18,5 kg ist es auch aus unwegsamen Pisten gut zu händeln. Der 8 Ah Lithium-Ionen Akku glänzt mit einer kurzen Ladedauer von gerade einmal 2,5 Std. und verspricht eine Reichweite von 60 bis 145 km, so der Hersteller. Der 36 V Elektromotor aus dem Hause Bosch sorgt für maximalen Antrieb und ein Top-Speed von 25 km/h. Das Schaltwerk kommt aus dem Hause Shimano.

Auch das Corratec eShape wurde im Test des Magazins „ElektroRad“ unter die Lupe genommen. Heraus kam der Testsieg und die Note „sehr gut“ (1,5). Positiv angemerkt wurde das Design, das Gewicht und die „hervorragenden Fahreigenschaften“.

Vor- und Nachteile von E-Bikes

E-Bikes sind interessant für Menschen, die oftmals bergauf fahren müssen. Denn dann kann der Motor seine volle Leistungskraft zeigen. Auch für Vielfahrer wird der Motorantrieb Entlastung bringen. Außerdem lässt sich durch den Motor auf langen Strecken mitunter auch einiges an Zeit einsparen, sogar im Straßenverkehr. Da die meisten E-Bikes wie normale Fahrräder behandelt werden, kann man sie auf Radwegen nutzen, und erspart sich, gerade in verstopften Städten, das Verkehrsaufkommen auf den Straßen. Somit gehören E-Bikes zu einem der schnellsten Verkehrsmittel im innerstädtischen Bereich! Und das schon mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur circa 30 km/h. Nicht zuletzt für ältere Menschen, die nicht mehr so kräftig sind, jedoch trotzdem nicht auf das Fahrradfahren verzichten möchten, sind E-Bikes eine echte Errungenschaft.

Natürlich birgen E-Bikes auch den ein oder anderen Nachteil. Über allem steht hier der Akku. Durchschnittlich lässt sich sagen, dass eine Akkufüllung rund 50 km weit reicht. Dies ist jedoch von Test zu Test unterschiedlich und hängt obendrein von der Fahrweise ab. Fährt man konstant, kann sich die Leistung verlängern, ist man beispielsweise in der Stadt unterwegs, muss häufig bremsen und anfahren oder in den Bergen, wo man auch mal bergauf fahren muss, wird sich die Leistung deutlich verringern. Deshalb ist es ratsam, sich einen Ersatzakku anzuschaffen, den man auf längeren Fahrten geladen mit sich führen sollte. Dadurch, dass die Akkus immer kleiner und leichter werden, ist dies kein Problem.

Viele Menschen schrecken von der Anschaffung eines E-Bikes zurück, weil sie die Modelle vor Augen haben, die vor einigen Jahren exakt abgestimmt auf die ältere Zielgruppe designt wurden. Doch das ist Schnee von gestern: Heute brauchen sich E-Bikes optisch nicht mehr hinter normalen Fahrrädern zu verstecken. Ganz im Gegenteil. In dem breit gefächerten Angebot wird jeder das für sich optisch ansprechende Modell finden.

Ratgeber: Häufige Fragen

Wie lange hält der Akku eines E-Bikes im Durchschnitt?

Wer sich für ein E-Bike interessiert, stellt sich vorab häufig die Frage nach der durchschnittlichen Akkulaufzeit. Ähnlich wie beim Auto, lassen sich hierzu zwar Angaben machen, jedoch hängt die schlussendliche Reichweite immer von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört das Gelände, welches befahren wird, das Gewicht des Fahrers, das jeweilige Fahrverhalten und auch die Witterung. Natürlich richtet sich die Akkuleistung auch danach, inwieweit man sich vom Motor unterstützen lässt. Bei den meisten E-Bikes hat man die Wahl zwischen leichter, mittlerer und hoher Unterstützung. Je höher diese ist, umso höher der Verbrauch. Wie bereits im Text erwähnt, kann man von einer durchschnittlichen Reichweite von 50 km ausgehen. Die Ladedauer der Akkus liegt circa zwischen drei und sieben Stunden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike?

Eine weitere wichtige Frage ist die, worin der Unterschied zwischen einem E-Bike und Pedelec liegt. Pedelecs gelten als normale Fahrräder mit Motorunterstützung, bei denen der Motor nur dann anspringt, wenn auch getreten wird. Es verfügt über einen Gasgriff mit dem die Geschwindigkeit geregelt wird. Straßenverkehrstechnisch werden sie behandelt wie normale Fahrräder, solange sie eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten.
Beim E-Bike hat man dagegen die Möglichkeit, entweder nur mit Muskelkraft zu arbeiten oder nur den Motor zu bemühen. Auch eine Mischung aus beidem ist hier im Gegensatz zum Pedelec möglich. Allerdings benötigt man für das Führen eines E-Bikes in Deutschland eine Betriebserlaubnis. Man ist also verpflichtet, das E-Bike zu versichern. Die Höchstgeschwindigkeit hier liegt bei 20 km/h.
Bei beiden Varianten besteht keine Helmpflicht, aber wie beim normalen Fahrrad fahren, empfiehlt es sich trotzdem, einen Helm zu benutzen.

Welche Form des E-Bikes die Richtige ist, muss individuell entschieden werden. Ein autorisierter Fachhändler kann bei der Entscheidung sicherlich behilflich sein.